Besuch in der Langenauer GemeindeGranadosin_b

 

Am Sonntag, 01.07.18, erhielt die Gemeinde in Langenau einen interessanten Einblick in die weltweite methodistische Kirche durch den Besuch eines philippinischen Pastorenehepaares, das derzeit in den USA lebt und arbeitet.

Was fr die Gemeinde eine Horizonterweiterung war, bedeutete fr die Familie Memmert, insbesondere Martin Memmert, noch viel mehr: Nachdem er vor mehr als 30 Jahren mit diesen beiden lieben Menschen whrend seines fnfjhrigen Medizinstudiums auf den Philippinen Freundschaft geschlossen hatte, war es eine Riesen-Freude, die zwei zum ersten Mal nach drei Jahrzehnten wieder zu sehen und immer noch die gleiche Verbundenheit zu spren wie damals.

Steve Granadosins Vater war Bischof der methodistischen Kirche auf den Philippinen. Seit mehr als zwanzig Jahren lebt Steve nun mit seiner Frau Cecilia und ihren drei inzwischen erwachsenen Kindern in den USA. Beide hatten vor wenigen Jahren noch ein Zweit-Studium absolviert und Theologie studiert. Neben ihrer Arbeit in den USA sind sie immer noch sehr verbunden mit den Philippinen und untersttzen regelmig missionarische Aktionen sowohl von den USA aus, als auch durch persnlichen Einsatz vor Ort.

- Hier folgen Teile von Steve Granadosins Gruwort an die Langenauer Gemeinde:
“Ich bringe euch Gre von unseren Brdern und Schwestern in der United Methodist Church in den Vereinigten Staaten von Amerika. Ich bringe auch Gre von unserem Bischof, dem Rev. Frank Beard. Er ist Bischof von fast 900 Gemeinden der Illinois Great Rivers Konferenz. Dazu gehren auch mehr als 700 lteste, Diakone und Pastoren, die in unserem Gebiet dienen. Ich bringe Gre von den 84 Gemeinden und 64 Pastoren, denen ich als Superintendent vorstehe. Meine Frau Cecilia ist heute auch mit mir hier. Sie ist auch Pastorin und leitet die Gemeinde der Forrest Hill United Methodist Church in Peoria/Illinois. Sie kann euch erzhlen, dass viele ihrer Gemeindeglieder ursprnglich aus Deutschland stammen und ich bin mir sicher, dass sie sich freuen wird, euch mehr darber zu erzhlen, wenn ihr sie fragt.

Wir sind heute hier, um zusammen mit euch unseren Herrn und Heiland Jesus Christus anzubeten, der uns dazu berufen hat, in Ihm eins zu werden, um der Welt seine Herrlichkeit zu zeigen, damit Menschen zum Glauben finden. Wir mchten dem einen Gott, dem einen Sohn und dem einen Geist mit einer Taufe dienen.

Ich danke Gott fr Beziehungen, besonders fr Beziehungen, die lebenslang und darber hinaus halten, Beziehungen, die weder nachlassen, wenn die Zeit vergeht, noch mit der Entfernung, noch mit Kulturunterschieden. Martin wird immer ein Teil meiner Familie sein, so wie Martin uns in sein Herz und seine Familie aufgenommen hat. Auf die gleiche Art und Weise nennt Gott jeden von uns Bruder und Schwester, die Familie Jesu Christi.

Die United Methodist Church (UMC) ist eine weltweite Kirche, und als ein Mensch, der stndig in verschiedenen Kulturen lebt (philippinische und amerikanische Kultur) werde ich in meiner Arbeit fortlaufend durch die Treue unseres Herrn gesegnet, der uns durch seine Liebe und Gnade vereint.

Die aktuellsten Zahlen sagen, dass die UMC 12,5 Mio. stark ist. Wir haben viele Kirchen auerhalb der USA in Afrika, auf den Philippinen, hier in Europa und in einigen Lndern im Mittleren Osten wie Dubai und den Arabischen Emiraten. Wir haben viele Kirchen in sdamerikanischen Lndern, in Alaska und sogar in Kanada. Gott segnet uns jeden Tag mehr und mehr, indem er die Entfernungen zwischen uns berbrckt, damit wir sein Gebot erfllen knnen, in die Welt hinaus zu gehen und die Gute Nachricht zu predigen.

Ich versichere euch, Brder und Schwestern, die Gemeinschaft in unserer Kirche ist stark, weil Gott die Kontrolle hat, weil Jesus Christus berall in der Welt gepredigt wird und weil wir als Brder und Schwestern vereint in Christus fr ihn Menschen zu Jngern machen, um die Welt zu verndern. Eure Beteiligung in der Mission und im Dienst hier und auswrts hilft mit, Jesus Christus in der ganzen Welt bekannt zu machen, und es gibt keine bessere Zeit als heute, mehr zusammen zu tun fr die Gute Nachricht.

Ich komme, wir kommen, mit euch heute anzubeten und zu beten, dass wir uns gegenseitig ermutigen fr die Aufgabe, Sein Knigreich zu bauen. Wir mchten uns gegenseitig unsere Kraft leihen und zusammen der Botschaft der Liebe und Vergebung unseres Herrn und Heilands Jesus Christus eine Stimme geben. So wie ich mich freue, diese Zeit zusammen mit meinem Freund Martin und seiner Familie zu feiern, so bete ich auch, dass ihr erfahrt, Brder und Schwestern, dass eure Freundschaft und Verbundenheit im Glauben sich weit ausstreckt, tiefer wchst und fr immer verwurzelt ist in der Hoffnung auf die Ewigkeit. Als euer Bruder von einem weit entfernten Ort, mchte ich euch an die Kraft des Heiligen Geistes erinnern, der in der Welt wirkt und uns enger zusammenbringt, dass wir zusammen weiter lernen, wie wir Gott mehr lieben knnen, so wie wir lernen uns gegenseitig mehr zu lieben. Damit wird Jesus Christus gelobt! Amen.”

 In seiner letzten E-Mail seit ihrer Heimreise bekundet Steve Granadosin seinen Wunsch, die Verbindung von seinem Kirchendistrikt zu unserem Gemeindebezirk oder Kirchendistrikt aufrechtzuerhalten - auf welche Weise auch immer. Er ist offen fr Ideen.

 

Elisabeth Memmert

Langenau

-Christuskirche-

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